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Die Dolomiten ins Wanken gebracht Zum 5. Mal ist MadMikeKüng dabei. Dieses Mal im Prominenten-Team mit dem zweimaligen österreichischen Radsportler des Jahres und dreifachen Tour-de-France-Teilnehmer Gerrit Glomser, dem Langlauf-Olympiasieger und österreichischen Sportler des Jahres 2002 Christian Hoffmann und dem World- und Europacup-Champion in White Water- und Free Style-Kajaking Oli Grau.
Gemeinsam mit Werner „Grizzly“ Grissmann stärkten sich die vier Athleten bei den Dreharbeiten zur ORF-Sendung „Frisch gekocht ist halb gewonnen“ im Hotel „Goldener Fisch“ mit einheimischen Schmankerln. „Wisst ihr, was das Geniale am Radsport ist? Du kannst essen, so viel du willst!“ grinst Gerrit Glomser kauend. Doch dann wird es ernst… Bereits der Berglauf
in den Lienzer Dolomiten - mit über 1700 Höhenmetern
auf 12 km und wechselndem Untergrund - fordert den Sportlern alles
ab. Nach dem steilen Endstück dann das Ziel. Der Skilanglauf-Champion
Christian Hoffmann erreicht einen sensationellen
6. Platz. Im Sekundentakt
folgt dann die Übergabe an die Paraglider, dann
geht es in einem halsbrecherischen Lauf über steile Schotterfelder
hinunter Richtung Startplatz. Nach dem Start gilt
es zwei Pylonen zu umrunden, auf der Moosalm topzulanden,
mit geschultertem Schirm berauf zu sprinten, wieder starten, um dann
auf dem Fussballplatz in Leisach zu landen. Schließlich
noch eine letzte, kleine Laufstrecke. Als einziger
Teilnehmer mit seinem Schirm über sich, spurtet Mike
Richtung Torbogen, um an Olli Grau zu übergeben.
Während die Paragleiter erschöpft
auf dem Rasen sitzen, nehmen die Strapazen im Lager
der Kanuten ihren Lauf. Um zum Kajak zu gelangen,
muss die Drau durchschwommen werden. Was folgt, sind
Sprünge aus sieben Meter und eine fünf
Kilometer lange Wildwasserregatta gespickt mit Aufwärtszonen,
Eskimorollen und 34 Toren. Der anstrengende Ritt
durch die Drau hat auch Oliver Grau alles abverlangt.
„Es ist ein Teambewerb, da gibt man einfach alles für
die Kollegen!“ Nun ist sein Biker Gerrit Glomser auf
der 14,8 km-langen Mountainbikestrecke mit mörderischen 1400
Höhenmeter unterwegs. Tragepassagen und die Downhill-Strecke mit einem Durchschnittsgefälle von 26,4 Prozent brachten den Strassenrennradfahrer Gerrit nicht aus dem Konzept. Im Gegenteil. Mit dem Bike auf dem Rücken lacht er fröhlich in die ORF-Kamera „Schieben mag ich nicht. Tragen schon gar nicht!“ Als unglaublicher Drittplatzierter kommt Gerrit Glomser ins Ziel. Gesamtplatz 6 für sein Team. Die beste Platzierung eines Prominenten-Teams in der 19jährigen Dolomitenmann-Geschichte. Mit einer Gesamtzeit von 03:55:41,6 Stunden wird das RED BULL-Team Sieger des Dolomitenmannes 2006. Das Team Robotunits belegte mit einem Rückstand von 6 Minuten und 26 Sekunden den zweiten Rang, gefolgt von Skoda Auto mit einer Gesamtzeit von 04:07:27,7 Stunden. Kleiner Wermutstropfen zum Schluß dieser tollen Veranstaltung: Wegen Problemen mit den erstmalig bei den Gleitschirmfliegern durchgeführten GPS-Aufzeichnungen wurde über ein Drittel aller Teams disqualifiziert, so auch das Promi-Team.
Fotos:
Ines Sattler / MMKTeam
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